Junge Unternehmen, deren Mitarbeiter auf verschiedene Niederlassungen überall in der Republik verteilt sind, nutzen schon seit Längerem externe Telefonanlagen und da die Halbwertszeit der herkömmlichen Telefonanlagen, die immer noch in den Serverräumen der meisten Büros stehen, auch auf maximal 10 bis 15 Jahre begrenzt ist (danach gehen in den meisten Fällen Einzelkomponenten kaputt), wird sich dieses Konzept in den kommenden Jahren vermutlich auch weiter durchsetzen.
Die Telefonanlage der Zukunft
Einer der bekanntesten deutschen Anbieter ist die Firma nfon, die auf ihrer Internetseite http://www.nfon.net/ die Vorzüge einer externen Telefonanlage erklärt und dementsprechende Angebote für Unternehmen aller nur denkbaren Größen anbietet. Eben das ist auch schon einer der signifikantesten Vorteile: Die Telefonanlage kann einfach zusammen mit dem Unternehmen wachsen, ohne dass man selbst die Anlage aufrüsten müsste. Natürlich wird auch kein Platz für die Telefonanlage in den eigenen Geschäftsräumen verschwendet, weil alles über die Hochleistungs-Rechenanlagen von nfon gesteuert wird. Die Kapazität und die Bedienbarkeit gleicht der einer High-End-Telefonanlage und birgt in den meisten Fällen auch eine Menge Zusatzfunktionen, die je nach Bedarf dazu- und wieder abbestellt werden können. Streut sich die Unternehmensstruktur, kann man seine Mitarbeiter – egal wo sie sich befinden – ganz einfach per „drag and drop“ verwalten und mit nur einem einzigen Klick einen weiteren Anschluss hinzufügen. Die Anfangsinvestitionen fallen natürlich auch weg und die fortlaufenden Kosten sind über das variable Angebot und die mögliche Einzelabrechnungen sehr gut kontrollierbar. Alles in allem ein überdurchschnittlich gutes Redundanzkonzept.
Die Zusatzfunktionen einer virtuellen Telefonanlage
Auf http://www.nfon.net/ werden die Zusatzfunktionen einer virtuellen Telefonanlage vorgestellt. Die interessantesten Vorzüge wollen wir an dieser Stelle einmal näher betrachten. Für Unternehmen, die aus mehreren Städten heraus agieren, sind natürlich Telefonkonferenzen unabdingbar. Ohne lästigen Administrationsaufwand lassen sich diese ganz unkompliziert planen und durchführen. Dabei können pro Anlage beliebig viele Konferenzräume und bis zu 50 Konferenzteilnehmer dazu geschaltet werden und obendrein ermöglicht eine PIN-Authentifikation die Separation der Konferenzleiter von den Teilnehmern.
Auch die Verwaltung externer Anrufer gestaltet sich eher komfortabel. Man kann über die Telefonanlage die Anrufer und die Warteschlangen kinderleicht organisieren und überwachen. Vorab kann man auch festlegen, wann und wie die Anrufe automatisch verteilt werden sollen. Individuelle Sprachdialoge betreuen dann die Anrufer in den Warteschlangen.
Wer Angst hat, bei einer ausgelagerten Telefonanlage keinen vergleichbaren Sicherheitsstandard gewährleistet zu bekommen, liegt falsch. Alle Daten und Gespräche werden verschlüsselt und das gilt auch für Mobiltelefone, die über FMC eingebunden sind. Für jedes einzelne Telefongespräch gibt es einen eigenen Schlüssel und der Sprachkanal wird durch SRTP chiffriert. Hierbei handelt es sich um eine kostenpflichtige Zusatzfunktion des nfon-Angebotes, das sich lohnt.